<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Teplická NEJ…</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/</link><description>Recent content on Teplická NEJ…</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Wed, 29 Mar 2017 19:59:01 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://www.teplickanej.cz/de/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Der kulturvollste Bürgermeister</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-kulturvollste-burgermeister/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 12:19:51 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-kulturvollste-burgermeister/</guid><description>&lt;p&gt;M. Wolfram war nicht nur Bürgermeister, sondern auch ein Künstler, der nach Teplice Menschenmengen lockte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In der Stadt Teplice hat es damals wirklich gelebt. Eine ganze Reihe von Gästen lockte der Ruf der Stadt, den alljährlich gekrönte Häupter und bedeutende Künstler noch vergrößerten. Teplice hatte offensichtlich etwas zu bieten, doch seinen Ruhm als „Salon Europas“ hat es erobern und mit großem Aufwand halten müssen. Sollte die Kurstadt eines der Zentren europäischen und kulturellen Geschehens werden, war es notwendig, an ihrer Spitze eine Persönlichkeit zu haben, die ihr Niveau repräsentieren wird. Bürgermeister könnte also nicht nur ein fähiger Beamter und gewissenhafter Verwalter der öffentlichen Angelegenheiten werden, sondern diese Funktion forderte die Fähigkeit, mit der intellektuellen Elite damaliger Zeit kommunizieren und sie auch eigentlich schaffen zu können.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das älteste erhaltene Denkmal der Beuroner Kunst</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-erhaltene-denkmal-der-beuroner-kunst/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 12:18:38 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-erhaltene-denkmal-der-beuroner-kunst/</guid><description>&lt;p&gt;Fast ein ganzes Jahrhundert gab es in Teplice ein Kloster, dessen Kapelle bis heute eine interessante Wandmalerei versteckt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Klostergebäude auf der regen Straße Alejní ulice fällt heute niemandem mehr ins Auge: Es ist nämlich im Schatten des majestätischeren Gymnasiums auf der gegenüberliegenden Seite geblieben. Trotzdem verdienen der Konvent und vor allem seine Kapelle Aufmerksamkeit. „Dank“ der Bombardierung Prags am Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Wandmalerei im Interieur das älteste vollständig erhaltene Denkmal der sog. Beuroner Kunst.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die beliebteste Band Tschechiens</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-beliebteste-band-tschechiens/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:58:52 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-beliebteste-band-tschechiens/</guid><description>&lt;p&gt;Die Teplicer Band Kabát spielt auch nach 26 Jahren noch vor ausverkauften Stadien.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Keine andere Band bekam in der Volksabstimmung neunmal den Preis Český slavík (Die Tschechische Nachtigall). Die Band Kabát, die gegen Ende des verfallenden Sozialismus entstand, widerspiegelt in den Texten von Milan Špalek den Geist der Nachwende-Ära. Allein die Allegorien des Mafiakapitalismus der früheren Neunziger Jahre (Colorado), der Text über die Arbeit in einem Schacht (Dole v dole / Unten in der Grube), oder über Politik- und Businesskraken (Banditi di Praga) – mit ihnen beschrieben sie in Kürze, worüber der Großteil des Volks beim Bier redete.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der erste Professor der Paläobotanik</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-professor-der-palaobotanik/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:56:50 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-professor-der-palaobotanik/</guid><description>&lt;p&gt;Wie das Besitztum der Kohleminen Karl zu akademischen Erfolgen führte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Karl Rudolph wusste, wie man geboren wird: Im Jahre 1881 kam er in der Familie des Teplicer Architekten Hermann Rudolph zur Welt. Der beendete gerade ein Projekt der neuen Synagoge und in Kürze erwarteten ihn auch Aufträge zum Bau der Ústí-Teplice-Bahn. Ebenfalls wie auch weitere Herren von der Bahn nahm er sowohl an der Stadtverwaltung, als auch an vielversprechend sich entwickelnden Geschäften teil.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der älteste Straßenbahnverkehr</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-alteste-strassenbahnverkehr/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:55:56 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-alteste-strassenbahnverkehr/</guid><description>&lt;p&gt;Schon vor 120 Jahren hatte Teplice einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;„Es ist ein Spaß und kostet nicht viel!” schrieb am 27. Juni 1895 der Teplitz-Schönauer Anzeiger über die gerade in Betrieb genommene Bahn in der heutigen Straße 28. října. Der Werbeslogan lockte vollkommen: Die Kundenzahl des Verkehrsunternehmens wuchs linear bis ins Jahr 1959, dem Ende der Straßenbahnen in Teplice.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der öffentliche Nahverkehr gehörte am Ende des 19. Jahrhunderts nur in die großen Städte: in Brno, Ostrava und Košice fuhren Dampfstraßenbahnen, in Prag war eine Pferdeeisenbahn in Betrieb. In Teplice hatte man dank reicher Unterstützung von Fürst von Clary und Aldringen keine Angst davor, die erste elektrische Eisenbahn im tschechischen Königreich in Betrieb zu nehmen (wenn wir den Werbebetrieb von František Křižík auf der Straße Letná ulice nicht beachten). Ein Anreiz für die Investition stellte sicherlich auch die Vision der wachsenden Gewinne aus dem Frachtverkehr dar, die sich nie so entwickelten, sondern eher zur Verfrachtung von Postsendungen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die beste Architektur des Jahres 1989</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-beste-architektur-des-jahres-1989/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:54:25 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-beste-architektur-des-jahres-1989/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn ein Architekt den Perret-Preis bekommt, ist es so, als ob er einen Oscar bekommen hätte. Es handelt sich um einen Höhepunkt, der ein zweites Mal nur schwer zu erreichen ist. Karel Hubáček ist zum Glück kein Autor nur eines Werks. Der Sendeturm von Liberec und das Hotel auf dem Berg Ještěd ist zwar ein Chef-d’œuvre, sein Autor hat jedoch auch weitere innovative und preisgekrönte Werke geschaffen. Eines von ihnen, das im Jahre 1989 mit dem Hauptpreis auf der Weltbiennale Interarch in Sofia gekrönt wurde, ist das Kulturhaus von Teplice.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das älteste Heilbad Tschechiens</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-heilbad-tschechiens/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:53:28 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-heilbad-tschechiens/</guid><description>&lt;p&gt;Eröffnung der 861. Badesaison? Weit gefehlt! Im Jahre 2154 erwartet die Bürger von Teplice wohl eine große Feier. Werden alle Badesaisons so wie bis jetzt nummeriert, kommt es in 139 Jahren zum 1000 Jubiläum, zumindest gedachten Jubiläum. Das Nummerieren der Badesaisons basiert nämlich auf ähnlichen wackeligen Gründen, wie Entdeckung der hiesigen Heilwasserquellen, die bereits im Jahre 762 Václav Hájek von Libočany angelegt hatte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Entdeckung der warmen Gewässer erwähnt ein Chronist schon im Jahre 1539 und eine Legende über ein verbrühtes Schweinchen wird fast siebzig Jahre später aufgezeichnet. Die Glaubwürdigkeit eines solchen Geredes ist besonders dann zweifelhaft, wenn archäologische Funde die Nutzung dieser Quellen bereits am Anfang der Zeitrechnung durch Kelten bestätigen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das größte Theater in den Sudeten</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-grosste-theater-in-den-sudeten/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:52:11 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-grosste-theater-in-den-sudeten/</guid><description>&lt;p&gt;Das größte Theater außerhalb Prags entstand als eine Demonstration deutscher Vorherrschaft über der Stadt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Ausrufung der Tschechoslowakei im Oktober 1918 aktivierte den Bürgermeister von Teplice, Dr. Ernst Walther. Er regierte einer Stadt, die zu 90 % Deutsche bewohnten, und mit dem neuen Staat identifizierte er sich in keinster Weise. Zwei Tage nach der offiziellen Entstehung der Republik erklärte er sich praktisch mit der gesamten Stadtelite zur Idee eines unabhängigen Staates namens Deutschböhmen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das älteste Radonbad der Welt</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-radonbad-der-welt/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:51:20 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-alteste-radonbad-der-welt/</guid><description>&lt;p&gt;Obwohl die Welt mit Radioaktivität vor allem die Stadt Jáchymov (St. Joachimsthal) verbindet, kamen die Teplicer Bäder mit ihrem Angebot an Radon-Inhalation ihm um einige Jahre zuvor.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Radioaktivität wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts einfach ein heißes Thema. Im Jahr 1896 hat sie Henri Becquerel entdeckt, und sieben Jahre später erhielt Marie Curie- Skłodowska für ihre Aufklärung den Nobelpreis. Bloße zwei Jahre danach haben Dr. Mache und Dr. Meyer Badeorte in den heutigen Regionen Ústí und Karlovy Vary bereist und gemessen, ob das aus den Erdtiefen sprudelnde Wasser auch nicht zufällig radioaktiv ist. Und in Teplice, dessen Ruhm langsam verblasste, war das Wasser tatsächlich radioaktiv!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Erste Telefonleitung Tschechiens</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-erste-telefonleitung-tschechiens/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:50:09 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-erste-telefonleitung-tschechiens/</guid><description>&lt;p&gt;Nur 5 Jahre nach Bells großartiger Erfindung und 3 Jahre seit der ersten Telefonleitung in den Vereinigten Staaten konnte man auch in Tschechien telefonieren – und zwar zwischen Duchcov und Ledvice.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Man schrieb das Jahr 1881, und der Kreis Teplice verfügte über die größte Dampfleistung im ganzen Land. Das Industrieherz der damaligen Monarchie schlug gerade hier; hier floss auch das Kapital der deutschen, österreichischen und englischen Banken. Unter den 77 Braunkohlegruben würden Sie jedoch nur einen einzigen Tagebau finden, also mit einem solchen Maß und einer solchen Weise des Abbaus, wie wir das auch heute kennen. Es handelte sich um den Betrieb von Richard Hartmann zwischen Ledvice und Chotějovice, wo Kohle seit 1869 abgebaut wurde.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das größte fotografische Imperium Österreich-Ungarns</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-grosste-fotografische-imperium-osterreich-ungarns/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:49:15 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-grosste-fotografische-imperium-osterreich-ungarns/</guid><description>&lt;p&gt;Ein fotografischer Großunternehmer von europäischem Format begann sein Business in Teplice.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Carl Pietzner arbeitete sich hoch: von Hilfsarbeiten in den ersten fotografischen Ateliers in Preußen und Russland wurde er mit nur 24 Jahren Inhaber seines eigenen und ersehnten Unternehmens. Man schrieb das Jahr 1877, als der junge Unternehmer gerade nach Schönau kam, wo er ein bereits bestehendes Atelier übernahm.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Milieu des weltberühmten Badeorts, wo es von gesellschaftlicher Elite nur wimmelte, bedeutete für Pietzner eine große Gelegenheit. Seine Kunstanstalt für Fotografie, (Portrait-) Malerei und Lichtdruck besuchten reiche Badbesucher. Die Erlöse stiegen rasch, und so gründete Pietzner nach und nach etwa 17 Filialen, in denen bis zu 300 Menschen arbeiteten. Diese würden sie in der Nähe von Teplice (in Duchcov, Most, Ústí, Děčín, Karlovy Vary usw.), aber auch in damaligen Großstädten wie Wien, Berlin, Salzburg oder Bremen finden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der erste Professor für Geologie</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-professor-fur-geologie/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:48:16 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-professor-fur-geologie/</guid><description>&lt;p&gt;Ein Spruch darüber, dass zu Hause niemand ein Prophet ist, gilt für den Landsmann Gustav Karl Laube aus Teplice nicht – die Stadt, in der er zur Welt gekommen ist, und in er auch beerdigt ist – ist ihm für das wertvollste – nämlich für die Heilquellen – dankbar. Seit seinem Tod sind im April 92 Jahre vergangen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der 13. Februar 1879 war in der Geschichte von Teplice ein schwarzer Tag. Der Einbruch der Grundgewässer in die Grube zwischen Lahošť und Duchcov verursachte drei Tage später eine Senkung des Heilquellenpegels und das Schließen einiger Kurgebäude. Der Ruf der weltberühmten Stadt Teplice hat buchstäblich über Nacht einen Schlag erlitten, wobei manche Gäste ihre Koffer zusammenpackten und nie zurückkamen. Man musste schnell handeln. Unter den Experten, die der Stadtrat zur Rettung der Quellen einlud, war auch Gustav K. Laube – der erste Professor für Mineralogie und Geologie an der Karl-Ferdinand-Universität. Und es war gerade derjenige, dem es nicht mal in drei Wochen gelang, die Thermen zu retten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der größte Symphonieorchester in der Region</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-grosste-symphonieorchester-in-der-region/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:47:14 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-grosste-symphonieorchester-in-der-region/</guid><description>&lt;p&gt;Das Orchester gibt es in Teplice schon seit dem Jahre 1838, und heute ist es die einzige Philharmonie der Region Ústí.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für gute Musik musste man im 18. Jahrhundert in die Kirche, in die Oper oder ins Theater gehen. Die Kirche und die Herrschaft gehörten zu den Hauptbestellern neuer Stücke. Die Entwicklung von bürgerlichen Rechten, freien Unternehmen und stets selbstbewussten Patriziern führten an der Schwelle zum 19. Jahrhundert zur Entstehung neuer Orchesterformen, die von ihren Vorgängern nicht nur durch ihre Gestalt, sondern auch durch ihre Orientierung abwichen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die bekannteste Jugendstil-Porzellanfabrik</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-bekannteste-jugendstil-porzellanfabrik/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:46:25 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-bekannteste-jugendstil-porzellanfabrik/</guid><description>&lt;p&gt;Was zählt zu den bekanntesten Produkten aus Teplice? Das Glas aus der AGC-Produktion? Ach wo, das Jugendstil-Porzellan.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die handwerkliche Vollkommenheit, modernes Jugendstildesign und – wie ein damaliges Journal schreibt – „sehr attraktiv wirkende Frauenbrüste, die von raffiniertem Geschmack in reger Auffassung zeugen”. All das hat aus der Fabrik in Trnovany für Vasen, Krüge, Kannen und Riesner-Figuren, Stellmacher &amp;amp; Kessel, Amphoras die Weltspitze gemacht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alfred Stellmacher, stammend aus Thüringen, kam nach Trnovany in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts aus Prag. In der damaligen Zeit handelte es sich um ein Dorf mit etwa 1400 Einwohnern. Der beginnende Unternehmer hat die Nachfrage gut abgepasst, besorgte fähige Handwerker und seit dem Jahre 1893 sammelte er regelmäßig Bewertungen aus internationalen Wettbewerben und Ausstellungen: In Chicago erhielte er den bedeutendsten Preis, um die Jahrhundertwende eine goldene Medaille in Paris, und ein Jahr später auch in Sankt Petersburg. Die Firmenmusterhallen und Verkaufsfilialen in Berlin, Wien und Paris nahmen für den Export etwa 95% der Produktion ab.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das höchste Werk von Matthias Braun</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-hochste-werk-von-matthias-braun/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:45:25 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/das-hochste-werk-von-matthias-braun/</guid><description>&lt;p&gt;Der Spitzenkünstler der Barockkunst hinterließ in Teplice seine höchste Arbeit.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In Teplice gibt es nicht viele Barock-Denkmäler; die bedeutendsten sind es jedoch wert. Die Pest- bzw. Dreifaltigkeitssäule auf dem Platz Zámecké náměstí wird dem Spitzenkünstler der europäischen Barockbildhauerei zugeschrieben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Matthias Braun wurde bei Innsbruck in Tirol geboren. Nicht weit entfernte Zisterzienser-Mönche haben bald sein Schnitz- und Bildhauertalent erkannt, und haben ihn auf die obligatorische „italienische Reise” geschickt. Der junge Künstler könnte in Rom neue Werke von Borromini oder Bernini kennenlernen. Tief von ihnen beeindruckt gründet er im Jahre 1710 in Prag eine eigene Werkstatt. In die Bildhauerzunft meldete er sich mit seiner Statue der Heiligen Lutgard an, die für die Karlsbrücke bestimmt war. Seine erste Arbeit sicherte ihm eine große Popularität und fortan stand der Adel bei ihm Schlange.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der erste tschechische Profi-Radfahrer</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-tschechische-profi-radfahrer/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:42:34 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/der-erste-tschechische-profi-radfahrer/</guid><description>&lt;p&gt;Der deutsche Tscheche Kudela wurde zum Star des gerade entstehenden professionellen Radsports.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Welcher Radfahrer würde den Namen des legendären Jaroslav Cihlář, des Sprintes der Nachkriegszeit, nicht kennen? Wer kennt aber Emanuel Kudela, ein Renn-Ass des Radsprints, Tandemfahrer und selbstverständlich Teplicer?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Kudela wurde am 26. Juli 1876 geboren. Er beendete seine Lehre als Händler, schon mit 19 Jahren begann er, sich dem modernen Radsport, zuerst dem Straßen-, dann dem Saalradsport zu widmen. Besonders erfolgreich wurde er auf dem Zweirad, und das im Paar mit den deutschen Radfahrern Oskar Peter und Paul Mündner, oder dem Amerikaner Woody Hedspath.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die größte Synagoge in Tschechien</title><link>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-grosste-synagoge-in-tschechien/</link><pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:41:06 +0100</pubDate><guid>https://www.teplickanej.cz/de/nej/die-grosste-synagoge-in-tschechien/</guid><description>&lt;p&gt;Die Juden waren zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die größte Minderheit in Teplice. Ihre Synagoge bildete das Stadtpanorama nur 56 Jahre mit.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stand das Glück bei ihnen: Im multikulturellen Milieu des europäischen Bades drohte ihnen keine Gefahr, ganz im Gegenteil. Die vielversprechend sich entwickelnde Industrie brauchte fähige Geschäftsmänner und Bankiers – und diese haben Juden es geschafft zu werden. In Zeiten, in denen in Teplice Messegebäude wie Pilze aus dem Boden schossen, bildeten die Juden beinahe 10% der Bevölkerung. Kaum einer brauchte sie jedoch zu selektieren – die meisten Juden in Teplice waren liberal in ihrer Religion und ganz in die damalige Elite integriert. Aus ihren Reihen kamen nicht nur Fabrikanten, sondern auch Ratsmitglieder, Ärzte und Rechtsanwälte. Angesichts dessen, dass sie alle auch deutsch sprachen, betrachteten sie die meisten als Deutsche.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>